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Im Praktikum: Tipps für deinen Praktikumsalltag
Ein Praktikum besteht nicht nur aus Bewerbung und Praktikumsbericht. Gerade am Anfang entstehen ganz praktische Fragen: zum Verhalten am ersten Tag, zu Arbeitszeit und Pausen, zur Krankmeldung und dazu, was man tun kann, wenn etwas nicht gut läuft.
Schritt 4 deiner Reise
Zwischen Bewerben und Abschließen liegt die eigentliche Praktikumszeit. Dieser Bereich begleitet dich durch den Alltag im Betrieb.
Dein Praktikum von Tag eins bis zum Schluss
Der Alltag im Betrieb folgt meist einem ähnlichen Verlauf. Du musst nicht alles vorher wissen - es reicht, zu ahnen, was als Nächstes kommt.
01
Vorbereiten
Bevor es losgeht, lohnt sich ein kurzer Check: Startzeit und Treffpunkt, Name der Ansprechperson, Anfahrt, passende Kleidung, benötigte Unterlagen und die Telefonnummer des Betriebs. Wer das einmal sauber notiert, startet deutlich ruhiger.
Erster Tag im Praktikum02
Ankommen
Am ersten Tag geht es fast immer um Begrüßung, Rundgang, Vorstellung im Team und eine Einweisung. Erste Aufgaben sind meist überschaubar. Es ist normal, am Anfang mehr zuzusehen als selbst zu tun.
Vorbereitung und Ablauf03
Mitarbeiten
Im Alltag werden Arbeitszeit, Pausen, Aufgaben und Absprachen wichtig. Was für dich gilt, steht in deiner Praktikumsvereinbarung und ergibt sich aus deinem Alter und der Praktikumsform. Eigene Ratgeber zu Kleidung und typischen Aufgaben entstehen später.
Arbeitszeit und Pausen04
Kommunizieren
Fragen stellen gehört dazu, besonders wenn eine Aufgabe unklar ist. Kurze Notizen am Ende des Tages helfen doppelt: für Rückfragen am nächsten Morgen und später für deinen Bericht.
Tagesbericht und Wochenbericht05
Probleme lösen
Wenn die Betreuung fehlt, der Umgangston unangenehm ist, Aufgaben unklar bleiben oder du dich unsicher fühlst, gibt es einen ruhigen Weg: beschreiben, ansprechen, bei Bedarf Schule oder Hochschule einbeziehen.
Probleme im Praktikum06
Abschließen
Zum Schluss stehen meist Bericht und Reflexion an. Wer währenddessen mitgeschrieben hat, tut sich hier leicht.
Praktikumsbericht schreiben
Wenn du krank wirst
Krank zu werden ist kein Versagen und kommt in jedem Betrieb vor. Wichtig ist, dass du dich möglichst früh meldest und weißt, wen du informieren musst - bei einem schulischen oder verpflichtenden Praktikum können das mehrere Stellen sein.
Krank im Praktikum: Was musst du tun?Wenn etwas nicht gut läuft
Nicht jedes Praktikum verläuft reibungslos. Typisch sind fehlende Betreuung, ein unangenehmes Arbeitsklima, unklare Aufgaben, Über- oder Unterforderung, Konflikte im Team oder Bedenken bei der Sicherheit. Für fast alles davon gibt es einen ruhigen ersten Schritt.
Probleme im Praktikum: So gehst du damit umBleibt ein Problem trotz Gesprächen bestehen oder handelt es sich um eine ernste Situation, stellt sich irgendwann die Frage nach einem vorzeitigen Ende. Sie gehört gut vorbereitet, nicht spontan entschieden.
Praktikum abbrechen: Wann und wie?Schule und Studium einbeziehen
Wenn dein Praktikum zu einer Schule oder Hochschule gehört, bist du im Zweifel nicht allein auf den Betrieb angewiesen. Je nach Praktikumsform können auch eine betreuende Lehrkraft, das Praktikumsamt oder eine Ansprechperson im Studiengang zuständig sein.
Wer konkret zuständig ist, steht in deiner Praktikumsvereinbarung oder in den Unterlagen deiner Einrichtung. Eine bundesweit einheitliche Zuständigkeit gibt es nicht. Wie sich die Praktikumsformen unterscheiden, zeigt die Übersicht der Praktikumsarten.
Am Ende des Praktikums
Der letzte Abschnitt deiner Reise beginnt, sobald die Praktikumszeit endet. Wenn du unterwegs Notizen gesammelt hast, ist das Schreiben danach deutlich leichter.